Was vom Oktober 2010 bis August 2019 geschehen ist

Hausbau und Hygiene

Durch die immer längere Regenzeit und verschiedene Ungeziefer (z.B. Termiten) werden immer mehr Strohhütten, bzw. Häuser aus Lehmziegeln beschädigt und im wahrsten Sinn des Wortes aufgefressen. Zusätzlich fehlen Toiletten und Waschräume. Aber nur wenn die hygienischen Voraussetzungen stimmen, kann man Ansteckungen verhindern. Mit dem Bau von Häusern, die der Familiengröße angepasst werden, möchten wir diese Missstände beheben.

  • Bis jetzt konnten 47 Häuser mit Toiletten und Waschräumen an bedürftige Familien übergeben werden.
  • Ein Haus aus Betonziegeln kostet je nach Größe zwischen € 1.250,- und € 2.950,-.
  • Eine Toilette mit Waschraum – das Wasser wird in einem Kübel mitgebracht – wird von mehreren Familien benutzt. Die Anlage hat ein 3-Kammer Klärsystem und kostet ca. € 600,-

Wasser ist Leben!

An 5 verschiedenen Standorten konnten wir je einen Brunnen errichten lassen. Das ist eine enorme Erleichterung für die Frauen, die oft lange Fußwege zurücklegen müssen, weil öffentliche Brunnen selten sind.

Ein händisch gegrabener Brunnen kostet je nach Tiefe zwischen € 1.000,- und € 1.500,-.

Schneiderlehrwerkstätte

Eine Schneiderlehrwerkstätte wurde gebaut, mit Tretnähmaschinen ausgestattet und an einen Schneidermeister übergeben, der sich verpflichtet hat, Lehrmädchen aufzunehmen und auszubilden.

Markthalle

Weiters wurde eine kleine Markthalle errichtet. Hier können Frauen ( mit Berechtigungsausweis) ihre Waren verkaufen. Die Benutzung ist kostenlos, es muss nur jeden Tag sauber gemacht werden.

Die Bewohner der Dorfgemeinde können hier geschützt vor Sonne und Regen Hochzeiten, Taufen usw. abhalten.

Kleine Geschäfte

Einigen Familien, die entlegen wohnen, wurden kleine Läden errichtet.

Schulbau

Oft drängen sich 130 Kinder in 2 Schulräumen aus Schilfmatten. In manchen Gegenden fehlen überhaupt Klassenräume. Für uns unvorstellbar, dass viele Kinder keine Möglichkeit für einen Schulbesuch haben. Eine solide Ausbildung ist enorm wichtig für ein späteres eigenständiges Leben.

Ortsansässige Handwerker errichten derzeit den 11. Klassenraum.

Ein Klassenzimmer kostet ca. € 7500,-

Vor Ort werden auch Tische und Bänke angefertigt. Wir lassen alle Klassenräume damit ausstatten. Eine Garnitur kostet € 45,-.

Die Lehrer werden vom Staat geschickt und auch bezahlt. Jeder ist froh, dass er einen Arbeitsplatz hat!

Patenschaften für Kinder und Lepröse

Patenschaften sind unser Herzensanliegen. Paten ermöglichen den Patenkindern einen Schulbesuch, regelmäßiges Essen und medizinische Versorgung. Alle Patenkinder werden regelmäßig am Monatsanfang von unserer senegalesischen Mitarbeiterin besucht und die monatliche Unterstützung an die Familien übergeben.

Ein Beispiel, wie eine Patenschaft das Leben einer Familie verändern kann.

Wollen auch Sie ein Leben verändern?

Viele, viele Kinder hoffen, dass auch sie eine Patin oder einen Paten finden.

Lebensmittel für Leprakranke und Bedürftige

Das Geld für Lebensmittel aufzubringen ist für Leprakranke und deren Familien fast unmöglich. Besonders Alte und Kinder leiden sehr darunter.

Bei jedem Aufenthalt (2 mal jährlich) ist es uns durch Ihre Spenden möglich, ca. 140 Schwerstbehinderte mit je einem Schaff Lebensmittel zu versorgen, im Wert von ca. € 15.-:

  • 10 kg Reis
  • 1 kg Zucker
  • 1 L Öl
  • 2 Stück Seife
  • 1,5 kg getrocknete Bohnen
  • Streichhölzer und
  • Kaffee

Der Andrang ist immer sehr groß, denn Hunger tut weh!

Hilfe in extremen Notsituationen

Unsere zuverlässige Mitarbeiterin im Senegal konfrontiert uns oft mit verschiedenen dringenden Bedürfnissen der Menschen in Darou Salam:

  • meistens werden Medikamente benötigt, die sehr notwendig, aber nicht leistbar sind
  • Krankentransporte in das nächste Spital
  • Matratzen, denn viele Menschen liegen noch immer am kahlen Boden

Soweit es möglich ist, helfen wir gern und vor allem schnell!

Besonders wichtig: Ebola

Als in Nachbarstaaten Ebola auftrat, haben wir vorsorglich versucht, unseren Schützlingen zu zeigen, wie wichtig die richtige Hygiene ist. Unsere Mitarbeiterin hat 250 Familien mit Seifen und Desinfektionsmitteln versorgt, da diese im Senegal sehr teuer sind. Auch der Gebrauch und die Vorsichtsmaßnahmen wurden erklärt.

Alle Hilfsprojekte hängen natürlich von Ihrer Spendenfreudigkeit und unseren Verkaufserfolgen ab!

Wir bitten Sie daher im Namen der Menschen von Darou Salam:

HELFEN SIE UNS ZU HELFEN!